BUSCH H0 IFA G5 65 Pritsche/Plane in türkis | Fertigmodell 1/87 Spur H0.
Er ist ohne Zweifel eines der wenigen Automobile, die in den Köpfen ganzer Generationen hängengeblieben sind – der G 5. Mehr als 20 Jahre war der mittelschwere Transporter ein wichtiger Bestandteilder Volkspolizei und der Volksarmee der DDR. Ursprünglich als Waggonfabrik errichtet, wurde derFahrzeugbau Schumann G.m.b.H. 1932 für Lastwagen-, Omnibus- und Sonderaufbauten bekannt.Dennoch war die kleine und findige Konstruktionsabteilung im Werdauer LOWA-Werk kräftemäßignicht in der Lage, die komplette Konstruktion dieses neuen LKW-Typs zu stemmen. Eine Lösungdieses Problems ergab sich am 1. April 1951 mit Gründung des VEB IFA Forschungs- undEntwicklungswerkes (FEW) in Chemnitz, aus Resten der einstigen Ideenschmiede der Auto Union.Vereinigt als Zentrales Entwicklungs- und Konstruktionsbüro (ZKB) unter Schirmherrschaft der VVBFahrzeugbau (IFA) vereinigter Automobilfabriken, stand nun die Schaffung eines Lastkraftwagens für3,5 T Nutzlast im Gelände und 5 T im Straßenverkehr auf dem Programm. Das Projekt »G 5« wardgeboren, ein Allrader mit Geländetauglichkeit ohne Grundlage aus vorhandenen Automobilmarken.
Ende 1951 waren die konstruktiven Vorarbeiten bereits abgeschlossen. Allerdings erschwerte derübliche Ablauf engagierter Fahrzeugprojekte der DDR die weitere Produktion: akuter Mangel anMaterialien und fehlende Arbeitskräfte. Der erste Prototyp rollte so erst 1952 aus den Werkshallen.Vorgesehen war der mit »G« für Gelände und »5« für die Nutzlast 5 t bezeichnete LKW hauptsächlichfür den militärischen Einsatz. Wie alle Fahrzeuge der DDR war auch dieser LKW im Baukasten-Systemangelegt und geplant und so konnte aus einer Vielzahl zusätzlicher Anbauvorrichtungen ausgewähltwerden.
Der dreiachsige Langhauber mit 120 PS war allradangetrieben (6×6), die Vorderachse konnte jedochabgeschaltet werden (6×4). Die wenig anspruchsvolle Ausführung sowie die geringe Nutzlast imVergleich zum hohen Eigengewicht trugen dazu bei, dass in den Jahren 1955 bis 1957 nur geradeeinmal 20 Exemplare ins Ausland abgesetzt werden konnten.
Weder die kaum bekannte Marke »IFA« noch die nichtssagende Bezeichnung »G 5« konnte einenWiedererkennungswert erzielen. Die dadurch geplatzten Exportchancen und ein stagnierender Absatzbei der NVA führte Mitte der 50er-Jahre zu einer plötzlich auf zivile Bedürfnisse abgerichtetenVerwendung des G 5. Eine bis dahin noch nicht gekannte Entwicklung von Aufbauformen fürBauwirtschaft und Kommunen fand statt.
Dennoch blieb der Dreiachser ein wichtiges Standbein der NVA, ebenso wie für das Kraftfahrzeugwerk»Ernst Grube« in Werdau.
Die Robustheit der einstigen DDR-Fahrzeuge ist ebenfalls legendär. Bemerkenswert dabei ist, dass sichin den 26 Jahren nach Einstellung des G 5 noch immer 126 Fahrzeuge des Werdauer Fabrikats in denReihen der stets bestens ausgerüsteten Armee befanden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass selbstheute noch fahrtüchtige Exemplare zu finden sind. Das Modell dieses legendären Fahrzeugs erscheint inden Baujahren 1959 mit dem typischen 12-Rippen-Grill (Übergangsmodell) sowie mit dem 7-Rippen-Grill des Baujahres 1960 (beide Fahrzeuge tragen die interne Typbezeichnung G 5/2). Die Miniaturensind mit einer Stahlpritsche auf kurzem Rahmen ausgestattet.
Achtung: 15+ kein Spielzeug!
- BUSCH
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- Neuheit 2025
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